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Ölpressen und Ziegelbrennereien: Kunsthandwerk in Apulien
Orte des lokalen Kunsthandwerks, Zeichen von Entwicklung und Wachstum der ländlichen Gebiete Apuliens

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Frantoio ipogeo Lacopagliaro Ostuni
Monat >> Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember
provinzen >> Bari - Brindisi - Lecce - Taranto
Dauer >> Drei Tage.
Erster Tag: Gallipoli, Sternatia und Vernole
Zweiter Tag: Ostuni, Locorotondo und Martina Franca
Dritter Tag: Grottaglie.
Empfehlenswert für >> Älte - Kindern - Lernen Reise - Paar - Single

der Reise-Vorschlag

Frantoio ipogeo Gallipoli

tag 1

Von Gallipoli nach Vernole

Die Tour beginnt in Gallipoli mit seinem wunderschönen historischen Zentrum, wo in der Nähe des Palazzo Granafei aus dem 16. Jahrhundert noch heute zwei bedeutende unterirdische Ölmühlen mit mehreren Räumen als Zeugnisse der antiken Ölproduktion besichtigt werden können.
Anschließend geht es nach Sternatia, wo Sie die unterirdische Ölmühle Granafei besichtigen sollten. Die Mühle gehörte der Adelsfamilie, nach der sie benannt wurde, und ist in ein Netz von 19 Ölpressanlagen eingebettet, die untereinander durch unterirdische Gänge verbunden sind. Bei Weiterfahrt in Richtung Adriaküste gelangen Sie nach Vernole mit der unterirdischen Ölmühle Caffa, die aus dem 16. Jahrhundert stammt und bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch genutzt wurde.

Frantoio ipogeo Ostuni

tag 2

Valle d’Itria

Durch den Salent gelangen Sie zum Itria-Tal (Valle d’Itria) zwischen den Provinzen Bari, Brindisi und Tarent. Hier empfehlen wir einen Zwischenstopp in Ostuni, wo Sie den charakteristischen Stadtkern, auf dem Land die Piana degli Ulivi (Olivenebene) und die unterirdische Ölmühle Lacopagliaro als interessantes architektonisches Zeugnis des mittelalterlichen Landlebens besichtigen können. Weiter in Richtung Cisternino befahren Sie eine wunderschöne Landstraße (SP 17) zwischen bebauten Feldern, Trulli und antiken Trockenmauern. In Locorotondo empfehlen wir einen Besuch der Cantina Sociale und des historischen Stadtkerns, wo Sie rasten und gegrillte Spezialitäten probieren können. Am Nachmittag geht es weiter in Richtung Martina Franca, einem bezaubernden Barockstädtchen der Provinz Tarent, mit prunkvollen Palästen und kunstvoll geschnitzten Portalen. Nicht zu versäumen auch die Kirchen des historischen Stadtzentrums und die wunderschönen Dekorationen des Palazzo Ducale.

Esposizione di ceramiche nella parte ipogea della Bottega Quaranta di Grottaglie

tag 3

Im historischen Keramikviertel

Zum Abschluss der Tour geht es nach Grottaglie, in das historische Keramikviertel. Besichtigen Sie hier die zahlreichen Kunstwerkstätten, die sich damals wie heute der Herstellung von Gebrauchsartikeln und Kunstobjekten nach lokaler Tradition widmen. Die zahlreichen unterirdischen Ölmühlen zeugen von der antiken landwirtschaftlichen Berufung der Gemeinde und der geschickten Nutzung dieser Karstlandschaft mit ihren zahlreichen natürlichen Höhlen. Ebenfalls nicht versäumen sollten Sie einen Besuch der Kirche und des Klosters S. Francesco di Paola (16. Jh.) kurz vor dem historischen Stadtkern, mit dem anrainenden, interessanten Höhlensystem, wo unter anderem eine Ölmühle sowie unterirdische Zisternen besichtigt werden können, die einst von den Mönchen für die Wasserversorgung genutzt wurden.

besonders sehenswert

Einen Besuch wert

regionale Spezialitäten

 
Quellen: Redaktionsbüro
Aktualisiert am: 08/01/2010